Ökologisches Hotel in den Vogesen

Im 48° Nord ist ökologische Verantwortung kein Trend, sondern Grundsatz. Der Bau in einem Natura-2000-Gebiet auf einem bio-zertifizierten Gelände – auf dem selbst das Gras biologisch bewirtschaftet wird – war der erste konsequente Schritt. Ziel war es, zu bauen, ohne die Natur zu stören: sich einzufügen statt zu verändern. Mit klarer Architektur, regionalen, biobasierten Materialien sowie der Pflanzung von Bäumen und Hecken zur Förderung der Biodiversität entstand ein Naturhotel, das nahezu mit seiner Umgebung verschmilzt.

Seit seiner Eröffnung richtet 48° Nord alle Entscheidungen auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Menschen und der regionalen Wirtschaft aus.

Sich der eigenen Unvollkommenheit bewusst zu sein, ist der erste Schritt zu echter Weiterentwicklung. 48° Nord kennt seine Potenziale und arbeitet kontinuierlich daran, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, die Region sinnvoll zu stärken und konkrete Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit umzusetzen. Als Ort des Ausprobierens versteht sich 48° Nord als lebendiges Labor für die Hotellerie von morgen.

Ökologisches Hotel in den Vogesen · 48 Grad Nord Landscape Høtel

Geschützter Rückzugsort

Das Natura-2000-Gebiet von Breitenbach, auf dem 48° Nord gebaut wurde, ist Lebensraum des Großen Mausohrs, einer seltenen Fledermausart. Auch Neuntöter, Waldeidechsen, Blindschleichen, zahlreiche Schmetterlinge und Insekten finden hier ihren geschützten Raum – ebenso wie verschiedene heimische Orchideenarten, die auf diesem besonderen Boden gedeihen.

Kurz gesagt: ein lebendiger Naturraum, in dem Biodiversität gedeiht, Böden fruchtbarer werden und die Landschaft an Vielfalt gewinnt. Emil hat Totholz-Bündel und Steinhaufen angelegt, um Tieren geschützte Lebensräume zu bieten. Obstbäume und über ein Kilometer Hecken wurden gepflanzt – als natürliche Rückzugsorte für Insekten und zur Stärkung der Artenvielfalt. Auch die Wiese wird bewusst nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht, um das ökologische Gleichgewicht zu bewahren.

Ökologisches Hotel in den Vogesen · 48 Grad Nord Landscape Høtel
Hôtel Ecologique Vosges · 48 Degrés Nord Landscape Høtel 
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Am Anfang stand das Design

Schlichtheit beginnt beim Design. Um sich harmonisch in die Landschaft von Breitenbach einzufügen, setzen die 14 Hytten von 48° Nord auf klare, reduzierte Architektur. Auf Stelzen gebaut, ohne Betonblöcke oder Ziegel, fügen sich die Holzbauten sanft in die Natur ein – zurückhaltend, leicht und fast wie moderne Baumhäuser.

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Das Kastanienholz der Hytten stammt aus den Wäldern von Breitenbach. In den umliegenden Dörfern wurde es gesägt und zu Brettern verarbeitet, bevor es Teil der Architektur von 48° Nord wurde – ein regionaler Kreislauf, in dem Ressourcen dorthin zurückkehren, wo sie ihren Ursprung haben.

Auf Grundlage der Prinzipien des Passivbaus ermöglichen hier die Ausrichtung, die Struktur, die Wärmedämmung und die Luftdichtheit der Gebäude eine Reduzierung des Heizbedarfs.

An den Wänden des zentralen Gebäudes werden Holzschindeln verwendet, die von einer ESAT in Saverne im Norden des Elsass hergestellt werden, um Dichtheit, Dämmung und landschaftliche Integration zu gewährleisten. Im Übrigen sind die Materialien biobasiert und Teil eines Ansatzes kurzer Lieferketten.

Neue Energie tanken

48° Nord bezieht ausschließlich Ökostrom und strebt mehr Unabhängigkeit an – mit geplanten Projekten für Photovoltaik und Biomasse.

Im Hauptgebäude reicht ein Kamin mit Doppelfeuerstelle aus, um Rezeption und Restaurant zu beheizen. Und darüber hinaus wärmt vor allem die menschliche Nähe und das herzliche Miteinander.

Hôtel Ecologique Vosges · 48 Degrés Nord Landscape Høtel 
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